Mäuse und Ratten bekämpfen

Ratten und Mäuse erkennen

 

Wanderratte

 

Wanderratten sind große, kräftig gebaute Ratten mit eckigem Schädel, stumpfer Schnauze und einem dicken Schwanz, dessen Länge im Normalfall geringer ist als die Kopf-Rumpf Länge. Die Kopf-Rumpf-Länge beträgt 18 – 28,5 cm, die Schwanzlänge 13–22 cm und die Länge des Hinterfußes 38–45 mm. Der Schwanz hat 163–205 Schuppenringe. Die Ohren sind rund und recht klein, sie haben eine Länge von 17–23 mm und erreichen nach vorn umgelegt maximal den hinteren Augenrand.]Geschlechtsreife Tiere wiegen etwa 125 – 370 g.

 

Hausmaus

 

m Freiland lebende Hausmäuse erreichen eine Kopf-Rumpf-Länge von 7 bis 11 Zentimetern, eine Schwanzlänge von 7 bis 10 Zentimetern und ein Gewicht von etwa 20 bis 25 Gramm. Die in Laboren gehaltenen weißen Mäuse und die im Tierhandel erhältlichen Farbmäuse können wesentlich schwerer werden, 45 bis 60 Gramm sind keine Seltenheit. Der Körper ist oberseits mausgrau bis braungrau, die Unterseite ist etwas heller. Der Schwanz ist mit deutlich sichtbaren Schuppenringen versehen und spärlich behaart.

 

 

Ratten und Mäuse bekämpfen

 

Ratten bekämpfen mit Schlagfallen

Wie die Lebendfallen müssen auch die Schlagfallen einen für Ratten attraktiven Köder enthalten. Eine Kontrolle der Schlagfallen muss aus tierschutzrechtlichen Gründen täglich erfolgen. Ratten, die durch die Schlagfallen nur verletzt wurden, müssen tierschutzgerecht getötet werden. Die folgenden Ratten-Schlagfallen können unter anderem zur Rattenbekämpfung verwendet werden:

Ratten bekämpfen mit Fraßködern (Rattengift)

Fraßköder zur Bekämpfung von Ratten werden auch Rodentizidköder oder einfach Rattengift genannt. Die in den Rodentizidködern enthaltenen Wirkstoffe (Blutgerinnungshemmer bzw. Antikoagulanzien) verhindern die Blutgerinnung, so dass die Ratte nach Aufnahme des Rattengifts innerlich verblutet. Aufgrund der Wirkungsverzögerung des Rattengifts entsteht keine Köderscheu. Die zurzeit im Handel verfügbaren Rodentizidköder enthalten meist die Wirkstoffe Bromadiolon, Difenacoum, Brodifacoum, Flocoumafen oder Difethialon.